Programm

der „Wohnschule“ umfasst eine Vielzahl von Bausteinen, Wohncafé, Keywork im Quartier, Kulturführerschein Wohnen oder Herzenssprechstunde. Das Angebot reicht von eintägigen Kreativwerkstätten über Exkursionen und Vorträge bis hin zu mehrtägigen Intensiv-Seminaren und Fachtagungen. Ausgangspunkt für alle Angebote der Wohnschule, die in partizipativen Prozessen erarbeitet und erprobt werden, sind die Interessen und Fragen der Teilnehmenden. In einem Multiplikatorenprogram geben wir Erfahrungen und Ergebnisse weiter, stellen Inhalte und Methoden vor, knüpfen Netzwerke und entwickeln neue Ideen für die Erweiterung des Programms.

Mittlerweile werden bundesweit Wohnschulen gegründet und Wohnwerkstätten eingerichtet (siehe Vernetzung).

Wohnen im Alter

Informationsabend über mögliche Wohnformen

Wir alle möchten möglichst lange selbstbestimmt leben und wohnen. Leider ist das aber nicht immer ganz so einfach. Und manchmal braucht es dafür auch Unterstützung. Die Referentin zeigt an diesem Abend die Vielfalt von Möglichkeiten von Wohnen im Alter auf, wie etwa alternative Wohnformen, Betreutes- oder Service Wohnen, Wohnen gegen Hilfe, Senioren-WG, Mehrgenerationenhaus und berichtet auch über Projekte wie Demenz-WG und unterstützende Pflege an.

Anne Dellgrün

Donnerstag, 10. Februar, 19 – 20.30, Gebühr 5 Euro | Anmeldung

Wunsch(t)räume

So möchte ich leben und wohnen, wenn ich älter bin!

Ein Wohn- oder Nachbarschaftsprojekt starten, aufs Land oder in die Stadt ziehen, eine Wohngemeinschaft gründen: die Erfahrung zeigt, dass das Thema „Wohnen im Alter“ viele existenzielle Fragen berührt und Menschen vor weitreichende Entscheidungen stellt. Wer aber genau weiß, wie er im Alter leben will, kann die Frage nach der geeigneten Wohnform leichter beantworten und frühzeitig aktiv werden. Im Mittelpunkt des Seminarprogramms stehen die Fragen: „Welche persönlichen Lebensträume und Lebensentwürfe möchte ich im Alter realisieren? Welche neuen Entwicklungsräume möchte ich mir noch erschließen? Was möchte ich – allein oder mit anderen – bewegen? Wie kann ich mich rechtzeitig auf die Herausforderungen und Lebenslagen des hohen Alters vorbereiten?

Karin Nell

Sonntag,13. März, 10 – 15 Uhr, Gebühr 10 Euro | Anmeldung

Wohnen mit leichtem Gepäck

Ballast abwerfen

Wer sich Gedanken über sein Wohnen im Alter macht, wird irgendwann feststellen, wie viele Dinge sich im Laufe des Lebens angesammelt haben, die einen ‚seniorengerechten‘ Alltag erheblich erschweren. Teppiche können zu Stolperfallen, Bücherregale zu Staubfallen werden. Vor allem bei dem Wunsch, sich zu verkleinern, gilt es, Ballast abzuwerfen und sich von Dingen zu trennen, die einem lieb und teuer sind. Aber wohin mit all den Sachen? Braucht man wirklich alles, was man hat? Und: Hat man alles, was man braucht? Workshop.

Karin Nell

Samstag, 30. April, 10 -13 Uhr, Gebühr 5 Euro | Anmeldung

Gut bauen! Gut wohnen! Gut arbeiten und leben! – selbstgemacht

Genossenschaftliche Wohnen-und-mehr-Projekte

Die Stadt von morgen ist mit lebenswerten und gemischten Quartieren ausgestattet, in denen Menschen gut und preiswert wohnen können, in denen man keine Angst vor Vertreibung haben muss, weil alles immer teurer wird und in denen man nicht nur Kunde eines Wohnungsanbieters ist, sondern Teil des Veedels und dieses mitgestalten kann, und, in denen es auch Raum für Gewerbe, Kunst und Kultur gibt. Neue, genossenschaftlich organisierte Projekte zeigen bereits heute, wie diese Zukunft aussieht und mitgestaltet werden kann. Daher führt und der Weg von „Was woanders geht“ auch schnell dahin, wie wir hier zu solchen Orten kommen können – gelebte Utopie! Vortrag und Gesprächsrunde, Koop mit STADTRAUM 5und4.

Sascha Gajewski

Mi 9. Februar, 19-20.30h, Eintritt frei | Anmeldung

Cohousing- und Klimaschutzsiedlung

Der PrymPark in Düren

Die Ev. Gemeinde zu Düren verpachtet eines ihrer Grundstücke an Baugruppen und ermöglicht so die Entstehung einer Cohousing- und Klimaschutzsiedlung. Hier wird zukunftsfähiges Wohnen für alle Generationen und die sich im Laufe des Lebens ändernden (Wohn)Bedürfnisse möglich. Für ein freundliches Miteinander in der Nachbarschaft und ein Teilen von Alltagsaufgaben, aber auch von Räumen, Gärten und Fähigkeiten, werden optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Koordinatorin der Siedlung stellt das Konzept der Siedlung vor, das viele Aspekte nachhaltigen Lebens und Wohnens berücksichtigt: Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit; Gemeinschaft und Privatsphäre; Alt und Jung; Familie und Beruf; Arbeiten und Wohnen ohne lange Wege; weniger Verbrauch von Ressourcen, mehr Zeit und mehr Kontaktmöglichkeiten durch Teilen von Räumen, Autos und Garten.

Ursula Endress-Holzapfel

5. Mai, 19 – 20.30 Uhr, Gebühr 5 Euro | Anmeldung

Runder Tisch gemeinschaftlicher Wohnformen

Gemeinschaftlich wohnen – Vielfalt leben – gesellschaftspolitisch wirken

Wir sind ein Zusammenschluss von Akteur*innen aus bestehenden und konkret in Planung befindlichen gemeinschaftlichen Wohnformen und treffen uns, um unser Wissen zu teilen, unterstützen uns gegenseitig bei Fragen zu Struktur, Rechtsform, Finanzen, Bauen, Selbstorganisation und gruppendynamischen Prozessen in Wohnprojekten und vernetzen uns, um an Präsenz, Sichtbarkeit und Stärke zu gewinnen. Denn wir wollen

das lebendige, weltoffene und solidarische Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens stärker im Bewusstsein der Zivilgesellschaft und der politischen Entscheidungsträger*innen verankern, förderliche Rahmenbedingungen für eine stabile Nachhaltigkeit der Projekte erreichen und die Umsetzung weiterer Wohnprojekte in Köln und Umgebung voranbringen.

Herzlich laden wir alle Akteur*innen im Bereich gemeinschaftlicher Wohnformen ein, mit uns am Runden Tisch Platz zu nehmen und sich mit ihren Ideen einzubringen.

Dienstage 08.02, Do., 07.04., Mi 08.06. 18-20.15 h, Eintritt frei | Anmeldung

Lern-)Programme für das Wohnen und Leben im Alter

Multiplikatorenschulung

Die Melanchthon-Akademie in Köln und das Ev. Zentrum für Quartiersentwicklung haben in enger Zusammenarbeit das Programm „Wohnschule Köln“ entwickelt, ein Programm, das Menschen auf der Suche nach der geeigneten Wohn- und Lebensform einen Orientierungsrahmen anbietet. Es umfasst eine Vielzahl von Bausteinen, die mit Teilnehmenden erprobt und weiterentwickelt wurden (z.B. Erfahrungswissen für Initiativen zum Wohnen im Alter, Wohncafé, Keywork im Quartier, Kulturführerschein Wohnen, Herzenssprechstunde). Das Angebot reicht von eintägigen Kreativwerkstätten über Exkursionen und Vorträge bis hin zu mehrtägigen Intensiv-Seminaren und Fachtagungen. Im Seminar werden wir Inhalte und Methoden ausgewählter Module der Wohnschule vorstellen, Erfahrungen weitergeben, Strategien zur Implementierung des Konzeptes erarbeiten, Netzwerke knüpfen und gemeinsam Ideen zur Erweiterung des Angebotespektrums der Wohnschule entwickeln.

Karin Nell, Joachim Ziefle

28./29. März, 26./27. September, jeweils 10 – 17 Uhr,  32 UStd 4 TT 480,- Euro | Anmeldung

Wohnen im Alter

Konzeptentwicklung

Wir begleiten Kommunen und Initiativen bei Projektplanungen zu „Wohnen im Alter“ und zeigen Wege auf, wie Entscheidungen getroffen und Ideen umgesetzt werden können. Wir stützen uns auf Bildungsangebote, die wir in der „Wohnschule Köln“ mit vielen Beteiligten entwickelt haben. Nähere Informationen auf Anfrage.

Anne Dellgrün, Karin Nell, Joachim Ziefle